Von beklemmender Intensität
Am Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, zeigt das Filmforum KuK im Kult-X das Drama «Schlafes Bruder».
Der Klassiker "Schlafes Bruder" läuft am 19. Februar im Kult-X. zVg
Am Donnerstag, 19. Februar, 19.30 Uhr, zeigt das Filmforum KuK im Kult-X das Drama «Schlafes Bruder».
Kreuzlingen Anfang des 19. Jahrhunderts im Vorarlberger Bergdorf Eschberg: Der sensible Elias Alder hat eine grosse musikalische Begabung und das absolute Gehör, wird von den Dorfbewohnern jedoch als Sonderling verachtet und als «Bastard» beschimpft. Nur der Nachbarsjunge Peter hängt mit bedingungsloser Zuneigung an ihm. Als Elias zum Mann geworden ist, wandelt sich Peters Zuneigung in Liebe, doch Elias hat nur Augen für Peters Schwester Elsbeth. Aber so wundervoll Elias seinen Gefühlen in der Musik Ausdruck verleihen kann, so wenig kann er sie Elsbeth zeigen. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des Schriftstellers Robert Schneider, der auch das Drehbuch adaptierte. Das Filmdorf wurde auf 1400 Meter Höhe errichtet. Der Titel bezieht sich auf den Bachchoral «Komm, o Tod, du Schlafes Bruder», über den Elias beim Orgelfest improvisiert.
«Schlafes Bruder ist ein Film von beklemmender Intensität und überwältigender Romantik. Vilsmaier erzählt die Geschichte von Elias mit einer erschreckenden Schärfe, die die harsche Realität dieses isolierten Dorfweilers mit Mystik verbindet, und die sowohl poetisch als auch brutal ist. Der Film ist eine Mischung von stürmischer, begeisterter Musik, (be-)greifbar visuellen Bildern und einer Besetzung, die von einem anderen Raum und einer anderen Zeit gekommen zu sein scheint.» Hubert von Goisern.
⋌red
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