Spannender Perspektivenwechsel
Ein Abend am Mittwoch, 22. April, 19.15 Uhr, Zentrum St. Franziskus, über das Loslassen von Leistung und das Entdecken von Freude im Hier und Jetzt – mit dem Autor und Philosophen Lukas Niederberger.
Lukas Niederberger liest im katholischen Pfarreizentrum. zVg
Ein Abend am Mittwoch, 22. April, 19.15 Uhr, Zentrum St. Franziskus, über das Loslassen von Leistung und das Entdecken von Freude im Hier und Jetzt – mit dem Autor und Philosophen Lukas Niederberger.
Weinfelden «Von nichts kommt nichts. Ohne Fleiss kein Preis. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Müssiggang ist aller Laster Anfang». Redensarten wie diese zeugen von der tief verankerten Arbeitsmoral, die unser Denken und Handeln prägt. Für Arbeit und Tempo, Leistung und Fleiss gibt es Anerkennung und Belohnung. Fürs vermeintliche Trödeln und Faulenzen werden wir schief angeschaut.
Dieses Buch stellt vermeintliche Laster wie Lust und Genuss, Langsamkeit und Langeweile, Musse und Müssiggang in ein neues Licht. Dieser Perspektivenwechsel soll ermöglichen, vom Tun zum Sein und vom Leisten zum Leben zu gelangen. Im Leistungsmodus sind wir auf die Zukunft ausgerichtet und konzentrieren uns auf das Erreichen bestimmter Ziele. Im Seins-Modus sind wir in der Gegenwart präsent, akzeptieren Dinge und Situationen, wie sie sind, und pflegen das, was uns im Hier und Jetzt Freude, Lebendigkeit und Sinn schenkt.
Lukas Niederberger, geboren 1964, ist in Wil SG aufgewachsen. Im Alter von 21 bis 43 Jahren war er Mitglied im Jesuitenorden. Von 1995-2007 leitete er das Bildungszentrum Lassalle-Haus. Und als Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft förderte und erforschte er von 2013-2022 den sozialen Zusammenhalt und zivilgesellschaftliches Engagement in der Schweiz.
⋌red
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